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White-Label

Coaching-App mit eigenem Logo: was White-Label wirklich heißt

Fast jeder Anbieter wirbt damit, dass die App „deine" ist. Dahinter stecken drei sehr unterschiedliche Stufen – mit sehr unterschiedlichen Preisen. Wer den Unterschied kennt, zahlt nicht für etwas, das er gar nicht braucht.

Wer das hier schreibt

Wir bieten selbst so eine App an und erreichen Stufe zwei von drei. Wo unsere Grenze liegt, steht weiter unten unter „Wo wir aufhören" – ungeschönt.

Stufe 1: Dein Logo im Kopf der App

Die häufigste Form. Deine Kunden sehen oben dein Logo, der Rest bleibt wie beim Anbieter: dessen Farben, dessen Name in der Adresse, dessen Schriftzug in den E-Mails. Für viele Trainer reicht das – es ist ein Unterschied, ob im Kopf dein Studio steht oder ein fremder Markenname.

Vorsicht bei der Frage, ab welchem Tarif das gilt. Bei einigen Anbietern ist das eigene Logo ein Aufpreis oder erst im mittleren Paket enthalten. Bis dahin lesen deine Kunden einen Namen, den sie nicht kennen, und fragen sich, bei wem sie eigentlich trainieren.

Stufe 2: Eigene Marke in der ganzen App

Hier ändert sich mehr als das Bild oben: Farbe, App-Name, der Name, der auf dem Startbildschirm des Kunden steht, und ein eigener Link, den du weitergibst. Deine Kundin öffnet die App und liest überall deinen Studionamen, nicht den des Anbieters.

Das ist die Stufe, die für die allermeisten Trainer und kleinen Studios genügt – und die, auf der wir uns bewegen. Bei uns stellst du App-Name, Logo und Hauptfarbe in den Studio-Einstellungen selbst ein, ab dem ersten Tag und in jedem Tarif. Es gibt eine Vorschau, die zeigt, wie es bei deinen Kunden aussieht, bevor du speicherst.

Stufe 3: Eigene App im App Store, eigene Adresse

Die Vollausbaustufe: eine App unter deinem Namen im App Store und bei Google Play, oft mit eigener Internet-Adresse. Das sieht beeindruckend aus und bringt drei Dinge mit, die selten dazugesagt werden.

Für ein Studio mit mehreren Standorten und eigenem Marketingbudget kann sich das lohnen. Für einen Personal Trainer mit dreißig Kunden fast nie.

Warum wir bewusst nicht in den Store gehen

Unsere App läuft im Browser und lässt sich mit zwei Fingertipps auf den Startbildschirm legen – auf iPhone und Android. Danach sieht sie aus wie jede andere App, startet genauso und zeigt deinen Namen. Was fehlt, ist der Eintrag im Store.

Der Vorteil liegt auf der anderen Seite: Deine Kundin tippt einen Link an und ist drin. Kein Store, kein Konto, kein Download, keine Update-Meldungen. Jede Hürde zwischen Link und erster Nutzung kostet dich Kunden – und der Store ist die größte davon.

Wo wir aufhören

Ehrlich gesagt: Die Adresse deiner App endet bei uns auf activfit.de. Dein Link sieht aus wie activfit.de/s/dein-studio. Wer eine App unter einer komplett eigenen Internet-Adresse braucht, ist bei uns falsch – dafür gibt es Anbieter, die genau das verkaufen, zu entsprechenden Preisen.

In der App selbst bekommt deine Kundin unseren Namen nicht zu sehen. In den Pflichtangaben – Impressum, Datenschutz, Vertragstexte – schon, und das muss auch so sein: Dort steht, wer die Technik betreibt und wer für die Daten verantwortlich ist. Das ist keine Marketingfrage, sondern eine rechtliche.

Die Frage, die du dir zuerst stellen solltest

Nicht: „Wie weiß darf die Lösung sein?", sondern: „Wo sieht meine Kundin einen fremden Namen – und stört sie das?" In der Praxis sind das drei Stellen: der Kopf der App, der Startbildschirm des Handys und die E-Mails. Klär diese drei ab, und du weißt, welche Stufe du brauchst.

StufeWas deine Kunden sehenTypischer Preis
1 – Logo im Kopfdein Logo, sonst die Marke des Anbietersoft im Grundpreis, manchmal Aufpreis
2 – Marke in der ganzen Appdein Name, deine Farbe, dein Linkim Monatspreis üblicher Anbieter
3 – Eigene App im Storedein Name auch im Storeein Vielfaches, oft plus Einrichtung

So handhaben wir es

App-Name, Logo und Farbe stellst du selbst ein – ab dem ersten Tag und in jedem Tarif, ohne Aufpreis. Dazu ein eigener Link für deine Kunden und eine Vorschau, bevor du speicherst. Kein Store-Download, keine Einrichtungsgebühr, monatlich kündbar. 14 Tage kostenlos, ohne Zahlungsdaten.

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